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EINMAL COWBOY SEIN

 

Dallas im amerikanischen Bundesstaat Texas

ist nicht nur ein Mekka für

schwule Western-Fans,

sondern für jeden Homosexuellen.

 

 

Wer bei "Dallas City" an das markante Lachen von J.R., Öl, Millonäre, Cowboyhüte und den spektakulären Tod von Bobby Ewing denkt, der ist schon lange nicht mehr auf dem Laufenden. Klar, seit dem die Serie in den 80ern im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde, ist Amerikas acht größte Stadt berühmt.

 

Und zugegeben, so manch ein Klischee ist gar nicht mal so falsch. Durch den Ölboom in den 30ern reich geworden, scheint Dallas dem Credo zu folgen: "Leb großartig und denk groß!" Dieses Motto gilt erfreulicherweise auch für die schwule Community der Stadt. Einer von vielen Gründen, die Dallas zu einem lohnenswerten Reiseziel machen.

 

Willkommen im "Gayborhood!"

 

Rund um die Cedar Springs Road im Stadtteil Oak Lawn liegt die GLBT-Nachbarschaft von Dallas, die von der Szene liebevoll "Gayborhood" genannt wird. Hier findet das Bummel-Herz alles, vom gut sortierten Unterwäschegeschäft Skivvies, über szenige Kleidung bei Union Jack Clothing, bis hin zu preisgekrönten Sandwiches, tollen Paninis und hausgemachtem Kuchen im Buli Café.

 

Für den größeren Hunger sollte man das Hunky´s Hamburgers aufsuchen. Hier gibt es, neben Hamburgern und fritiertem Gemüse, sämtliche Couleur aus hausgemachten Torten und herrlich klebriege Milchshakes mit ganzen Fruchtstücken. Wer es lieber edel mag, der muss ins DISH, eine Mischung aus Restaurant, Nachtclub und Lounge.

Hier sind die Gerichte wirklich zum Niederknien und auch die Bedienung ist auf Zack: Sonderwünsche, wie ein Blue Cheese Martini, sind im DISH gar kein Problem.

 

Kaum ein anderer vernetzt die Community so geschickt wie Michael Doughman von der "Dallas Tavern Guild", einer Vereinigung diverser Lokale und Cafés in Dallas. Als Geschäftsführer ist er seit 2004 verantwortlich für alle Tavern Guild Events, wie zum Beispiel der Pride Parade oder The Voice of Pride, einem schwulen Gesang-Contest, ähnlich wie American Idol. "Die Community hat sich im Laufe der Jahre immer weiter an die Mainstream City angenähert", erklärt der verschmitzte Geschäftsmann.

"Mittlerweile haben wir unsere Szene in alle Bereiche der Geschäftswelt und auf sozialer und politischer Ebene integriert." Der Hauptgrund für diese idyllisch anmutende Symbiose liegt für Michael auf der Hand: "Unser Gayborhood gehört zu einer der größten Steuereinnahmequellen der Stadt. Darüber ist sich die Stadtverwaltung im Klaren und unterstützt uns bei unserer Arbeit. Es fließt eine Menge Geld in die Renovierung und Modernisierung unserer Nachbarschaft, damit sie auch weiterhin so attraktiv bleibt."

 

Auf ins schillernde Nachtleben

 

Sobald die Nacht hereinbricht, verwandelt sich die Cedar Springs Road in ein abwechslungsreiches Szeneviertel. Ein absolutes Muss für alle Fans von maskulinen Cowboys, Bier, Poker, Line Dance und einem Abend ohne aufgesetztes Schischi, ist der beeindruckende Round-Up Saloon des sympathischen Paares Gary Miller und Alan Pierce. "Unser Laden macht jedes Jahr mehr Umsatz", freut sich Alan. "Vielleicht liegt es daran, dass unsere Philosophie lautet: Promote, promote, promote!"

Nur manchmal schaut er ein wenig wehmütig auf die alten Tage, in denen so gut wie jeder Besucher ein "Cowboy" war und einen Hut trug.

Heute besteht das Publikum größtenteils aus Szene-Hoppern jeden Alters, die an einem Abend mehrere Clubs besuchen. "Aber unsere Stammgäste von damals sind immer noch da", ergänzt der Charmebolzen stolz.

 

Auch ein Großteil des Personals steht ihm und Gary seit vielen Jahren treu zur Seite: "Juanita, unsere Line Dance Lehrerin, arbeitet für uns seit 16 Jahren und unterrichtet immer noch drei Mal die Woche."

 

Im Sommer dieses Jahres wurde der Pachtvertrag um weitere 30 Jahre verlängert und es gab noch einen Grund zur Freude: Das 30-jährige Bestehen wurde vom 15. bis zum 18. Juli gebührend zelebriert.

 

Trinkgeld geben gehört in Amerika nach wie vor zum guten Ton und so ist es nicht verwunderlich, dass der "Nebenberuf" Barkeeper eine begehrte Einnahmequelle ist.

Gerade vor Clubs wie dem BJ´s NXS sieht man monströse Pick-Ups, Camaros oder auch schon mal einen Lotus, die nicht nur den Gästen gehören.

In der Sports & Video Bar Woody´s fühlen sich Sportnarren, aber auch Travestiekünstler wohl, was kein Widerspruch zu sein scheint.

Die bärtige "Miss Wanda Show" im Woody´s ist einen Mittwochabendbesuch wert.

Für Liebhaber von Männern in Fummeln bietet darüber hinaus The Rose Room eine Fülle von High-Heels und üppigen Perücken.

Für Bärchen- und Ledertypen ist das Eagle die perfekte Location, und wer leicht bekleidete Jungs an Stangen tanzen sehen will, der sollte dem verwegenen Tin Room einen Besuch abstatten.

Freedom Parade und Gay Rodeo im September

 

Der Spätsommer hat es in sich: Aufgrund der hohen Temperaturen in den Sommermonaten wurde die Alan Roos Texas Freedom Parade, die übrigens zum 27. Mal stattfand, im Jahr 1983 auf den dritten Sonntag im September verlegt.

 

Alljährlich findet das Big D Rodeo in Alvardo, Texas statt.

Die älteste Stadt in Johnson County ist ca. eine Stunde mit dem Auto von Dallas City entfernt.

Veranstalter ist die Texas Gay Rodeo Association, die mit über 25 Jahren Berufserfahrung stolz behaupten kann: "Niemand weiß so gut wie wir Texaner, wie man Gay und Rodeo miteinander verbindet!" Neben kernigen Männern und Frauen gibt es die Klassiker, wie Tonnenrennen oder Bullenreiten zu bestaunen."

 

Für noch mehr Spaß sorgen die eigenwilligen Wettbewerbe im Rahmen des "Wild Drag Race", wo einem Bullen auch schon mal eine überdimensionale Unterhose über den Kopf gezogen werden muss.

Wer nach so viel schwulem Treiben etwas zu beichten hat, der sollte einen Sonntag in der Cathedral Of Hope verbringen, einer großflächigen Kathedrale für schwule und lesbische Christen direkt an der Cedar Springs Road.

 

Anflug und Hotels

 

Fluglinien gibt es derart viele, aber keine widmet sich so leidenschaftlich der LGBT-Gemeinschaft wie American Airlines, die ihren Hauptsitz in Dallas hat.

 

Das Rainbow TeAAm, unter der nationalen Leitung von George Carrancho, bietet eine Fülle von speziellen Angeboten für die Community und das seit mehr als einem Jahrzenht.

Darüber hinaus fließt Geld in diverse Non-Provit-Organisationen, wie zum Beispiel der Elton John AIDS Foundation.

George: "Mein Job ist einfach fantastisch und ich bin stolz für eine Firma zu arbeiten, für die die Gleichberechtigung von Homosexuellen selbstverständlich ist."

 

In Kombination mit dem ausgezeichneten Service und den Angeboten der globalen Oneworld Allianz, zu der 11 der größten Fluggesellschaften der Welt gehören, findet der Szene-Jetset alles, was das Reiseherz begehrt.

 

Hotels gibt es in Dallas wie Sand am Meer, darunter auch eine Fülle von Gay-Friendly Hotels, wie dem luxuriösen Palomar Dallas, mit Fitness-Center, Pool und reichhaltigem Spar-Angebot. Oder dem kuscheligen Daisy Polk Inn, das 1904 gebaut und immer wieder behutsam renoviert wurde.

Das heutige Bed & Breakfast Hotel war über 60 Jahre die Wohnstätte der aufstrebenden und vor allem in Texas beliebten Opernsängerin Miss Daisy Polk, deren Aura bis heute geblieben ist.

Einige Hotels, wie das Radisson - Dallas-Love Field, bieten immer wieder besondere Rabatte für die Szene an. Vor allem wärend Events, wie dem Pride, lohnt es sich, nach Sonderkonditionen zu fragen.

Zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten

im Umland

 

Nicht nur Dallas selbst, sondern auch das Umland bietet zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten. Da es selbst in der Stadt, aufgrund der ungenügend öffendlichen Verkehrsmittel empfehlenswert ist, ein Auto zu mieten, sollte man auch für das Umland genügend Zeit einplanen.

Wer den "Wilden Westen" wieder aufleben lassen möchte, für den ist die Nachbarstadt Fort Worth ein absolutes Muss. Vorallem der Stockyard National Historic District lässt das Herz eines jeden Cowboys höher schlagen. Nahezu naturgetreu erlebt man hier, wie es damals gewesen sein muss, als die texanische Rinderrasse "Longhorn" durch die Starßen und auf die Weiden getrieben wurde.

 

Wer möchte, kann aus einer Fülle an hochwertigen Cowboy-Accessoires wählen oder riesige Steaks genießen, die in autentischem Western-Ambiente serviert werden.

Nicht fehlen darf da ein Abend mit Amerikas berühmtesten Country Stars in "The World´s Largest Honky Tonk" Billy Bob´s.

 

Dallas und seine Nachbarstätte bieten eine enorme Palette an schwulen Einrichtungen, Cowboy-Kultur, markigen Typen und herzlich und kontaktfreudigen Menschen.

Wer eine Amerikareise plant, der denkt sicherlich nicht als erstes daran, einmal Texas zu besuchen, doch wenn man einmal da war, dann fragt man sich, warum nicht früher.

 


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by Mario Montegou & GayMinds