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News aus Eurer Region

Polizei fahndet nach Tatverdächtigem Mörder!

 

Die Polizei hat nun Fahndungsbilder veröffentlicht, zu dem Mord an einem 32-jährigen im Berliner Szenelokal Große Freiheit 114. Diese zeigen einen Mann, der von der Polizei für den Täter gehalten wird.

 

Die Bilder entstanden kurz nach der Tat, als der mutmaßliche Mörder versuchte, mit der entwendeten Kreditkarte des Opfers an einem Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn ein Ticket zu kaufen.

Die gesuchte Person ist vermutlich Deutscher, spricht akzentfrei Deutsch und ist kommunikativ. Der Mann ist etwa zwischen 25 und 40 Jahre alt und etwa 1 Meter 70 bis 1 Meter 75 groß. Er hat eine kräftige Statur und bekleidet war er mit einer blauen Jeans sowie mit einer dunklen Jacke der Fa. Jack & Jones, Modell Green Jackett.

 

An einem Samstagmorgen Anfang Mai, hatte eine Reinigungskraft den getöteten Nicky Miler in der Cruising-Bar im Berliner Stadtteil Friedrichshain tot aufgefunden.

 

Weitere Fahndungsbilder findet Ihr hier bei der offiziellen Pressemitteilung der Berliner Polizei, Hinweise zu dem Verbrechen nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

 

Stand: 24.05.2012

 

Prinz Marcus und sein Freund Marc...

 

Kaum hat heute der Karneval begonnen, bei strahlendem Sonnenschein, da stellt der designierte Prinz Marcus Gottschalk uns gleich mal seinen Freund Marc Adams vor.

Seit ganzen sieben Jahren sind die beiden nun ein Paar, obwohl sie zur Zeit eine Fernbeziehung führen da Marc beruflich in Innsbruck arbeitet.

 

Aber das soll dem ganzen keinen Abbruch tun, das Paar feierte vergnügt die Eröffnung des diesjährigen Karnevals unter dem Motto "Jedem Jeck sing Pappnas" auf dem Köllner Heumarkt.

 

Das eigentliche Outing des Prinzen war allerdings schon am 22. Juli als er sich bei der Vorstellung des diesjährigen Dreigestirns, völlig relaxt als schwul outete.

 

Stand: 11.11.2011

 

Hansestadt Greifswald hat neue Unterstützung im Kampf gegen Homophobie bekommen...

 

Am 15.07.2011 wurde erstmals in der Geschichte der Universitäts- und Hansestadt Greifswald die Regenbogenflagge, das internationale Symbol der Schwulen- und Lesbenbewegung, vor dem Rathaus gehisst. Mit dieser Aktion will der Verein QueerKompass Greifswald e.V. gemeinsam mit der AG Gender Trouble ein Zeichen gegen Homophobie und Vorurteile, sowie für Toleranz und Akzeptanz setzen.

 

In der Vergangenheit war es auch in Greifswald zu öffentlichen Angriffen gegenüber Menschen mit homosexueller Orientierung gekommen. Jüngstes Beispiel hierzu war der Schriftzug "Homosexuell = Volkstod, Gender Mainstream ist krank" der im vergangenen November während der Antisexismus- und Antihomophobiewoche von Unbekannten auf den Gehweg vor dem Audimax gesprayt worden war.

 

Dass die Regenbogenbeflaggung des Rathauses ein wichtiger Schritt für Greifswald ist, zeigen also nicht zuletzt die vielen Personen, die diese Aktion via Facebook symbolisch unterstützten.

 

 

Im nächsten Jahr planen die Mitglieder des QueerKompass Greifswald e.V. eine Veranstaltung im Rahmen des CSD in Greifswald durchzuführen. Und auch sonst ist der erst kürzlich gegründete Verein, mit Sitz im Jugendzentrum Klex, in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald sehr aktiv. Mit Film- und Karaokeabenden, Stammtischrunden und Volleyballmannschaften tragen sie zur Bereicherung des kulturellen Lebens der Stadt bei. Aber auch im Bereich der Beratung und Aufklärung zu den Themen Homosexualität, HIV / Aids oder Coming-Out, werden regelmäßige Angebote gemacht. So beispielsweise eine Sprechstunde, zu der Hilfesuchende zweimal in der Woche kommen können und sich, auf Wunsch auch anonym, beraten lassen können. Hier finden nicht nur Betroffene selbst, sondern auch Eltern, Schüler und andere Interessierte Rat.

 

Bei QueerKompass Greifswald e.V. ist jeder willkommen....

 

Stand: 08.08.2011

 

Homosexueller Pfarrer zwangsversetzt

 

Ein evangelischer Pfarrer der württembergischen Landeskirche muss seine Stelle wechseln, weil er mit seinem Partner zusammenziehen möchte. Wie der Schwarzwälder Bote berichtet, hat der Pfarrer daraufhin in seinem letzten Gottesdienst seine Gemeinde über die Entscheidung der Kirche informiert.


Bei der Gemeinde stößt die Entscheidung der Kirche auf Unverständnis: Sie unterstützte ihren Pfarrer laut Bericht mit tosendem Beifall. In Zukunft wird er eine Stelle in einer Gemeinde der Landeskirche Hessen-Nassau antreten. Dort werden homosexuelle Geistliche genauso wie ihre heterosexuellen Kollegen behandelt und dürfen auch mit ihrem gleichgeschlechtlichen Partner im Pfarrhaus zusammen leben.

 

Stand: 25.07.2011

 

35-jähriger Mann wegen Vergewaltigung

eines Mannes vor Gericht

 

Seit Mittwoch, dem 06.07.2011, steht ein 35-jähriger Mann vor dem Landgericht Münster, weil er einen anderen Mann vergewaltigt haben soll. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der aus Afghanistan stammende Mann sein mutmaßliches Opfer in einer Schwulenbar kennenlernte und ihn dann in seiner Wohnung gefesselt und zum Sex gezwungen hat. Das berichten die Westfälischen Nachrichten.


Der Angeklagte bestreitet die Tat. Er sagte aus, dass er den Mann zwar getroffen habe, die Kneipe aber zu voll gewesen sei und er ihn deshalb mit in seine Wohnung genommen habe, um gemeinsam etwas zu trinken. Dann habe das mutmaßliche Opfer auf einmal seinen Oberkörper entblößt. Daraufhin habe er, der Angeklagte, gesagt, dass er verschwinden solle, was dann auch geschehen sei.

Der Angeklagte betonte, dass er nicht auf Männer stehe, obwohl er in einer Schwulenkneipe war. Die Lebensgefährtin und Verlobte des Angeklagten war in der Nacht nicht zu Hause und hat erst zwei Wochen danach von den Anschuldigungen erfahren. Sie machte vor Gericht keine Aussage.

 

Stand: 24.07.2011

 

Cologne Pride lockte fast 1 Million Menschen nach Köln

 

Der Kölner Cristopher Street Day bleibt die beliebteste Demonstration für Schwule und Lesben in Deutschland: Bei trockenem Wetter feierten und demonstrierten über 900.000 Menschen mit und auf der Parade, auf dieser waren diesmal rund 100 Festwagen und 150 Fußgruppen zu sehen. Das Motto der in diesem Jahr zum 20. Mal stattfindenden Parade lautete "Liebe ist…" und wurde von den zahlreichen Gruppen um seine individuelle Botschaft ergänzt.

 

Auf der Strecke quer durch die Innenstadt von der Deutzer Brücke bis zum Hauptbahnhof zeigten die Teilnehmer wie immer atemberaubende Kostüme, politische Botschaften und viele körperliche Reize. Die Veranstalter durften sich über zahlreiche Sponsoren freuen, die das Großereignis unterstützt haben. Unter anderem zeigten Unternehmen wie Ford, Coca Cola, KLM Flagge beim Kölner CSD. Übertragen wurde die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder live von Radio Köln und Center TV.

 

Bereits im Vorfeld zur Parade hatte es zahlreiche Veranstaltungen zum Cologne Pride gegeben. Auf dem Kölner Heumarkt reichten sich Stars und Sternchen aus Pop, Show und Comedy die Hand und sorgten für eine ausgelassene Stimmung. Der Samstagabend endete mit der feierlichen und besinnlichen Aktion "Kerzenlichter gegen das Vergessen", mit der der KLuST und die Aidshilfe Köln gemeinsam an die Menschen erinnert haben, die in den vergangenen Jahren an Aids gestorben sind.

 

Stand: 11.07.2011

 

Aufklärung zur Homosexualität nun endlich als Unterricht

 

Am Montag startet für Schülerinnen und Schüler in Berlin und Brandenburg eine neue Aufklärungskampagne. Für Erstklässler steht neben Lesen, Schreiben und Rechnen auch das Thema sexuelle Vielfalt auf dem Stundenplan. So will es Bildungssenator Jürgen Zöllner von der SPD, lt. einem Bericht der Zeitung BZ.

 

Den Lehrerinnen und Lehrern wird für Ihre neue Aufgabe ein sogenannter Medienkoffer zur Seite gestellt. In diesem befinden sich 25 Bilderbücher, ein Memory-Spiel und eine CD mit Begleitbuch, womit die Kinder an das Thema herangeführt werden sollen. Als Teil der Kampagne werden auch Eltern mit einem Brief über Homosexualität aufgeklärt - und zwar auch in türkischer und arabischer Sprache.

 

Die Sprecherin der Senatsverwaltung für Bildung, Beate Stoffers, erklärt es im Tagesspiegel so: "Wir nutzen es aus, dass die Kinder in diesem Alter noch aufgeschlossen sind. Sexualität ist im Grundschulalter noch kein Kicher-Thema". Dabei gehe es insbesondere um die Normalität des Anders-Seins, um Akzeptanz und um Geschlechterrollen.

 

Stand: 23.06.2011

 

Kampagne zum Hamburger CSD ist gestartet!

 

Der Hamburger CSD steht in diesem Jahr ganz im Zeichen des Coming-Out´s. Unter dem Motto "Trau Dich! Zeig Dich! Out ist in" startet Hamburg Pride e.V. jetzt seine Kampagne zum 31. Christopher Street Day (CSD) in Hamburg. Bis Anfang August wird die Großveranstaltung auf verschiedenen Kanälen beworben, unteranderem mit City Light Postern, Edgar Freecards und Print-Anzeigen.


"Ein Coming-Out ist nicht nur eine kurze Phase, sondern ein lebenslanger Prozess", sagt Dr. Lars Peters, erster Vorsitzender des organisierenden Vereins Hamburg Pride e.V. "Viele Homo-, Bi- und Transsexuelle haben auch heute noch Bedenken, öffentlich zu ihrer sexuellen Identität zu stehen. Mit dem diesjährigen Motto und der Kampagne wollen wir den Betroffenen Mut machen, sie stärken und ihnen zeigen, dass sie mit ihren Ängsten und Problemen nicht alleine sind."

Für die Übertragung des Mottos in eine griffige Kampagne beauftragte Hamburg Pride e.V. die Werbespezialisten Till Hurlin und Jan-Hendrik Munzert. Die Hamburger Spezialisten wählten wohl die klassischste Outing-Situation für ihr Motiv aus: Das Coming-Out vor der Familie. "Für viele ist es noch immer eine große Hürde, sich vor den direkten Angehörigen zu outen", so Hurlin. "Wir haben uns deshalb dazu entschieden, genau diese Situation neu interpretiert in Szene zu setzen. Schließlich verläuft ein Outing in der Familie heute in vielen Fällen durchaus positiv, Ängste erweisen sich oft als unbegründet."

In Zusammenarbeit mit dem Fotografen Wolfgang Hildebrand entstand ein Motiv, das spielerisch und bewusst überzogen den Moment des Outings thematisiert. Im Fokus steht eine vierköpfige Familie, die vor einer erdrückend spießigen Kulisse das Coming-Out ihres Kindes geradezu frenetisch feiert – ein klarer Bruch mit der eigentlichen Erwartungshaltung. "Wir möchten die Betrachter auf diese Weise zum Schmunzeln bringen und sie motivieren, sich auch öffentlich zu ihrer sexuellen Identität zu bekennen", sagt Munzert.

Der Hamburger CSD gehört mit über 250.000 Besuchern zu den größten Veranstaltungen der Hansestadt. Offizieller Auftakt ist am 30. Juli die PRIDE NIGHT, die große Eröffnungsgala in den "Fliegenden Bauten". Weitere Höhepunkte sind die Parade durch die Hamburger Innenstadt (6. August) sowie das Straßenfest an der Binnenalster (5. bis 7. August).

 

Stand: 02.06.2011

 

NRW hat nun entgültig die Gleichstellung von Beamten durchgesetzt!

 

Homosexuelle Beamtinnen und Beamte in einer Eingetragenen Lebenspartnerschaft sind nun auch in Nordrhein Westfalen mit ihren heterosexuellen Kollegen gleichgestellt.

Die schwulen und lesbischen Beamtinnen und Beamten, sowie Richterinnen und Richter, die in Eingetragener Lebenspartnerschaft leben, erhalten ab sofort die gleichen Familienzuschläge und die gleiche Hinterbliebenenpension wie die Kolleginnen und Kollegen, die in einer Ehe leben. Die Gleichstellung wird rückwirkend zum 03.12.2003 erfolgen.

"Mit diesem Gesetz kommt die neue Landesregierung einer langjährigen Forderung des LSVD nach: Die vollständige Gleichstellung der Eingetragenen Lebenspartnerschaft mit der Ehe im Landesrecht. Das war von der alten schwarz-gelben Regierung immer wieder abgelehnt worden. Wir freuen uns, dass die rot-grüne Landesregierung eines der Versprechen des Koalitionsvertrages nun eingelöst hat.", so Arnulf Sensenbrenner, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes NRW (LSVD).


Die Gleichstellung in Thüringen wird demnächst folgen. Lediglich in Sachsen lehnt die dortige schwarz-gelbe Koalition die Gleichstellung weiterhin kategorisch ab. In Baden-Württemberg war das bisher genauso; der LSVD erwartet, dass die neue grün-rote Regierung dort die Gleichstellung zügig in Angriff nimmt.

 

Stand: 22.05.2011

 

 

SchLAu Düsseldorf vor dem Aus

 

 

AUFRUF:

Helft uns SchLau Düsseldorf zu retten!!!

 

 

Dem Aufklärungsprojekt SchLAu Düsseldorf droht das vorläufige Aus: Es fehlen ehrenamtliche Mitarbeiter.

 

Deutschlands Schulen sind nicht unbedingt ein schwulenfreundliches Terrain. "Schwul" und "Schwuchtel" sind beliebte Schimpfworte; das Outing für junge Schwule und Lesben ist alles andere als einfach. Häufig sind einfach Unwissenheit und Verunsicherung gegenüber dem Thema Homosexualität die Ursache für ein solches Verhalten. Aus diesem Grund entstand das Projekt SchLAu- die Schwul-lesbische Aufklärung. Hier gehen Homo- und Bisexuelle in Schulklassenund klären anhand von Gesprächen, Fragerunden und Spielen über Schwule und Lesben auf. An den Schulen wird SchLAu mit großer Begeisterung aufgenommen.

 

Um so schlimmer, dass SchLAu Düsseldorf nun eine Pause droht. Der Grund: Es finden sich zu wenige ehrenamtliche Mitarbeiter, die bereit sind, sich an dem Projekt zu beteiligen. Auf diese Nachricht reagierten die Schulen mit Entsetzen. "Das darf nicht sein!", erklärte Regine Brochhagen-Klein, Schulleiterin der Joseph-Beuys-gesamtschule. "Seit einigen Jahren arbeiten wir mit dem Team eng zusammen und sind froh, dass uns die freundlichen Teamer bei der schwul-lesbischen Aufklärung unterstützen. Alleine wäre das im normalen Schulbetrieb nicht zu leisten." Auch der grüne Bundestagsabgeordnete Kai Gehring unterstreicht die Bedeutung von Aufklärungsprojekten: "Schulen müssen diskriminierungsfreie Orte werden, in denen Vielfalt wertgeschätzt wird. Solange aber Schimpfworte wie "schwule Sau" in Klassen und auf Pausenhöfen´alltäglich sind, braucht es engagierte Lehrkräfte und vorbildliche Schulprojekte wie SchLAu Düsseldorf."

 

Wir wollen nun indirekt die verantwortungsvolle und sehr wichtige Arbeit von SchLAU Düsseldorf unterstützen.

Jeder User/Leser im Alter zwischen 16 und 30 Jahren, der bereit ist, anderen zu helfen und das SchLAu-Projekt zu unterstützen, kann sich an SchLAu Düsseldorf wenden.

 

Stand: 30.04.2011

 

Ausländerbehörde weist Islam-Prediger wegen Homophobie aus!

 

Die Stadt Frankfurt hat den Islam-Prediger Bilal Philips ausgewiesen. Der in Jamaika geborene Philips soll unter anderem öffentlich die Todesstrafe für Homosexuelle gefordert haben.


Nach einer Meldung der Deutschen Welle begründete die zuständige Ausländerbehörde in Frankfurt die Abschiebung damit, dass Philips gegen das Ausländerrecht verstoßen habe, indem er zu Hass oder zu Gewalt gegen Teile der Bevölkerung aufgerufen hat. Es bestehe weiterhin die Befürchtung, dass Bilal Philips derartige Äußerungen wiederholen werde, so die Meldung der Deutschen Welle weiter.

Bilal Philips hat letzte Woche Mittwoch an einer Kundgebung unter dem Motto "Islam - die missverstandene Religion!" in Frankfurt teilgenommen.

 

Stand: 25.04.2011

 

Mann verlor bei Internet-Sex-Date fast seinen Penis!

 

In Dortmund kam es gestern zu einem folgenschweren Internet-Sex-Date Überfall. Bei diesem besagten Treffen, ist einem 33-jährigen Mann um ein Haar sein Geschlechtsteil abgeschnitten worden.

 

Das Gelsenkirchner Opfer hatte sich mit dem Unbekannten Datepartner aus dem Internet in Dortmund zum Sex verabredet - plötzlich spürte er den schmerzhaften Schnitt.

Eine Zeugin rief einen Rettungswagen, mit dem das schwer verletzte Opfer ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

 

Die Fahndung nach dem Täter blieb bislang erfolglos - jetzt ermittelt die Mordkommission in dem Fall weiter, so Bild.

 

Stand: 06.04.2011

 

Das Überleben eines Homosexuellen im Dritten Reich und seine Verfolgung

 

Für Mittwoch, den 6. April 2011, laden der Prinz Eisenherz Buchladen, der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) e.V. und der Campus Verlag zur Vorstellung der Biographie: "Das Glück kam immer zu mir": Rudolf Brazda – das Überleben eines Homosexuellen im Dritten Reich. Nach der Buchvorstellung soll neben Fragen zur Verfolgungsgeschichte auch die bis heute nicht abgeschlossene Rehabilitierung und Entschädigung der Verfolgten diskutiert werden.


Rudolf Brazda, geboren 1913, ist der vermutlich letzte noch lebende Zeitzeuge, der wegen Homosexualität in einem Konzentrationslager inhaftiert war. Seine Lebensgeschichte ist ebenso erschütternd wie erstaunlich. Kurz nach der Machtergreifung lernt er seine erste große Liebe kennen und lebt mit seinem Freund offen zusammen – sogar eine Hochzeit feiern sie. Bald jedoch werden sie verhaftet, Brazda wird schließlich nach Buchenwald verschleppt. Optimismus, Humor und viel Glück ermöglichen es ihm, Verfolgung und Terror zu überleben und das Grauen immer wieder auszublenden.

Alexander Zinn erzählt die Geschichte eines erfüllten Lebens, das trotz aller Widrigkeiten von Liebe und Lebensfreude geprägt ist. Zugleich schildert er die unbarmherzige Verfolgung homosexueller Männer während des Nationalsozialismus – eine Geschichte, die 1945 noch nicht zu Ende war. Der Paragraph 175 blieb bis 1969 in der durch die Nationalsozialisten verschärften Fassung bestehen. 2002 wurden die zwischen 1935 und 1945 verhängten Urteile aufgehoben, 2008 wurde in Berlin ein Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen eingeweiht.

Doch bis heute sind die Homosexuellen nicht vollständig als Verfolgte des Nationalsozialismus anerkannt. Eine Entschädigung für seine Gefängnis- und KZ-Haft hat auch Rudolf Brazda nicht erhalten.

Das Buch ist ab dem 11. April 2011 im Buchhandel erhältlich.

 

Stand: 20.03.2011

 

Gleichstellung in NRW nur für Beamte geplant?

 

Die rot-grüne Landesregierung in NRW hat die Gleichstellung der Eingetragenen Lebenspartnerschaft auf Landesebene mit einem Gesetzentwurf in den Landtag eingebracht. Damit löst die SPD-geführte Regierung von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ein zentrales Wahlkampfversprechen gegenüber den schwulen und lesbischen Wählern ein.

 
Ziel sei es, homosexuellen Beamten und den Hinterbliebenen die gleichen Rechte wie den heterosexuellen Beamten einzuräumen. So würden künftig auch homosexuelle, verheiratete Beamte den Familienzuschlag und eine Hinterbliebenenrente beanspruchen können, erklärt NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans.

 
Das Gesetz wird voraussichtlich bis zur Sommerpause verabschiedet werden und soll rückwirkend zum 03. Dezember 2003 in Kraft treten, also dem Tag, an dem die Gleichbehandlungsrichtlinie der EU in nationales Recht hätte umgesetzt werden müssen. Die abgewählte Rüttgers-Regierung von CDU und FDP hatte eine Gleichstellung homosexueller Landesbeamter abgelehnt.

 

Stand: 27.02.2011

 

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